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| Ein Besuch an der Stadt: | ||||||||
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Ein Besuch an Verdun ist absolut empfehlenswert. Ab Aachen sind es ungefähr 300 Kilometer. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Verdun zwar zu bereisen aber die Verbindungen sind nicht al zu gut. Lange Wartezeiten sind vorprogrammiert. Am besten reist man mit dem Auto oder Motorrad. Obwohl man in Verdun zahlreiche Ausflüge buchen kann, ist man doch ohne Auto oder Motorrad sehr beschränkt. |
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Verdun liegt im Norden Frankreichs, westlich von Metz. |
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Verdun liegt in einer Art von Kessel auf einer Höhe von 165 Meter. Die Stadt hat eine reiche Geschichte. Schon 300 Jahre vor Christus ließen sich die Gallier nieder in der Stadt die gegen eine Reihe Hügel liegt an den Ufern der Maas. Der strategische Wert von Verdun hat die Geschichte der Stadt immer stark geprägt. Nach der Niederlage der Gallier gegen die Römer wuchs die Stadt zum größten Handelszentrum weit und breit. Im Jahre 450 nach Christus wurde die Stadt angegriffen durch die Hunnen. Es gelang ihnen aber nicht die Stadt zu erobern. Die Eroberungen durch die Hunnen in Europa brachten einen wahren Volksumzug mit sich mit. Verdun viel unter der Herschafft vom Fränkischen Reich. Danach wurde es Teil des Karolingischen Reiches. Dieses Karolingische Reich wurde regiert von Ludwig der Fromme, Sohn von Karel der Grosse. Bis zu seinen Tot hielt dieses enorme Reich stand. Im Jahre 843 wurde dieses Reich durch die drei Erben (die Söhne von Ludwig der Fromme) mittels den „Vertrag von Verdun“ aufgeteilt in drei Teile. Verdun kam unter der Herschafft von Lothar der Erste, der aber schon kurz darauf im Jahre 855 starb. Sein Reich wurde wieder in dreien geteilt. (Auch er hatte drei Söhne). Verdun viel unter der Herschafft von Lothar den Zweiten. Nach seinen Tot im Jahre 869 kam Verdun abwechselnd unter Deutsche und Französische Herschafft. Im Jahre 925 wurde Lothringen (wo Verdun Teil von war) aufgenommen durch das Germanische Reich. Fast Zechs Jahrhunderte blieb Verdun unter Deutsche Herschafft. Im Jahre 1552 kam Verdun wieder in Französische Hände. Im Jahr 1648 kam Verdun definitiv bei Frankreich durch den „Vertrag bei Münster“. Mehr als 200 Jahre wurde es ruhig in der Stadt. Obwohl im 1792 Preußische Truppen die Stadt für kurze Zeit besetzt hielten.
I Im Jahr 1870 kam es zum Krieg zwischen Frankreich und Deutschland. Die Franzosen versuchten die Stadt Verdun mit alle Mittel zu verteidigen gegen die Deutschen Angreifer. Trotz kräftigen Widerstands musste Verdun kapitulieren. Die Deutsche Besatzungsmacht blieb in Verdun bis 1873. Dann zogen die Deutschen sich aus Verdun zurück. Elsass-Lothringen blieb unter Deutscher Herschafft. Aus diesem Krieg zogen die Franzosen ihre Lehre. Man baute eine Verteidigungslinie die von der Schweizerische Grenze bis hin zu den Ardennen lief. Verdun spielte eine wesentliche Rolle in diese Verteidigungslinie. Das Gebiet rund um Verdun wurde durch den Bau von vielen Forts verstärkt. In der Citadelle von Verdun wurde zwischen 1888 und 1893 ein großes Netzwerk von Gängen in die Felswände gegraben. Während des Ersten Weltkrieges wurde dieses Netzwerk gebraucht als Lager für Munition und Material. Auch konnten Truppen in diesen Gängen untergebracht werden. Auch baute man während des Ersten Weltkrieges Bäckereien in diesen unterirdischen Gängen, welche die Frontsoldaten mit frischem Brot versorgten. Als 1914 der Erste Weltkrieg begann, gehörte Verdun zu einer der best verteidigte Städte der Welt. In den Anfangsjahren des Krieges wurden die Forts um Verdun aber „entkleidet“ weil man an anderen Orten der Front das Material und die Truppen dringend brauchte. Einen direkten Angriff auf Verdun wurde durch die Französische Heeresleitung als unwahrscheinlich eingestuft. Als am 21. Februar 1916 der Deutsche Grossangriff auf Verdun statt fand, wurde das den Franzosen fast zur Verhängnis. Die Schlacht bei Verdun war begonnen.
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Hier sieht man die viele Forts um Verdun.
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Zahlreiche alte Bauwerke und Gebäude in Verdun verraten noch heut zu Tage das diese Stadt eine reiche historische Geschichte hat. Jedes Jahr wieder wird Verdun durch viele Urlauber besucht. Trotzdem kann man, sogar während der Urlaubszeit, nicht sprechen von einer hektischen Stadt. Der gemütliche Französische Lebensstiel macht sich auch hier bemerkbar. Viele kleine Gassen mit ihren gemütlichen Läden sorgen für eine entspannte Atmosphäre. Mitten durch Verdun strömt die Maas. Es gibt genügend Möglichkeiten um an dem Wasser zu picknicken. Viele Angler versuchen ihr Glück. Im Zentrum der Stadt sieht man viele kleine Bote. Die Eigentümer genießen die Atmosphäre. Es gibt viele gemütliche Restaurants und Kneipen. Jeden Freitagmorgen gibt es einen Markt im Zentrum. In der großen Halle gibt es viele kulinarische Sachen zu kaufen. Es lohnt sich den herrlichen Französischen Käse und selbstgemachte Wurst zu probieren. Draußen duftet es nach gegrillten Hähnchen. Auch gibt es Lederwaren, Schmuck usw. zu kaufen. Man braucht also nicht gerade ein Historiker zu sein um diese Stadt in sein Herz zu schließen. |
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