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Wie fast in jedem Krieg gab es auch zur
Kaiserzeit Musik um den Truppen an der Front zu motivieren.
Natürlich hatte man in den Gräben keine Radios
wie in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. (Man denke zum
Beispiel an das Lied von „Lili Marlen“ dass durch viele Tausende
Soldaten gehört wurde. Es gab sogar inoffizielle Absprachen an der
Front. Oft wenn abends dieses Lied erklang vom Sender „Radio Belgrad“
wurden die Kampfhandlungen vorübergehend eingestellt.
Zur Kaiserzeit
wurde die Musik, hinter der Front, von Militärkapellen gespielt. Und
dass auch nur bei offizielle Empfänge von hohe Offiziere oder bei
Verleihungen von Orden. Einige Soldaten brachten ein Grammophon mit.
Die Schellackplatten wurden dann zum Beispiel im Unterstand gespielt. |